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Mit dem Smartphone in die Welt der Tiere - QR-Codes erobern den Zoo Osnabrück

Dieser Eintrag stammt von Günther Ohland Am 18.11.2011 @ 16:19 In SmartHome, e-Commerce, Sonstiges | Keine Kommentare

[1] Zoo OsnabrueckQR-Codes sind nicht neu. Aber sie finden zunehmend Akzeptanz bei Smartphone-Nutzern. Studien belegen, dass die Kommunikationstechnik sich zum neuen Mainstream Marketing Werkzeug entwickelt. Eine Entwicklung, die der Osnabrücker Zoo - als erste Einrichtung seiner Art in Deutschland – nun Rechnung trägt.

Künftig können sich nämlich Zoobesucher direkt am Gehege mithilfe ihres Smartphones umfassend über die Tiere informieren. Das kostenlose Serviceangebot wurde in dieser Woche in Osnabrück vorgestellt. „Als Freizeiteinrichtung sollten wir uns den innovativen Kommunikationstechniken nicht verschließen“, sagt Andreas Busemann, Geschäftsführer des Zoo Osnabrück. Bei einem Besuch eines Zoos gehe es nicht nur darum, sich Tiere anzuschauen. „Wir haben den Anspruch, unsere Besucher umfassend über die Tierwelt zu informieren. Dazu gehören neben Infos zu Lebensräumen auch Fakten zu Verhaltensweisen oder zur Bedrohung der jeweiligen Tierart“,  betont Busemann. Hierzu nutze der Zoo Osnabrück bereits Infotafeln. Darüber hinaus informieren die Zoopädagogen bei Fütterungsaktionen über die Tiere.

Die drastisch steigende Anzahl von Smartphone-Nutzern und die damit einhergehende zunehmende Akzeptanz von QR-Codes ist für den Osnabrücker Zoo ein schlagkräftiges Argument, die Infrastruktur seines Infosystems entsprechend aufzurüsten. „Als die Agentur Die Etagen mit der Idee auf uns zukam, waren wir schnell überzeugt. Das ist ein willkommenes Serviceplus für die Zoobesucher“, sagt Busemann. Auch Zoo-Präsident Reinhard Coppenrath zeigt sich begeistert über die neue Möglichkeit, zusätzliche Informationen über die Tierwelt zu liefern. „Die QR-Codes schlagen eine Brücke zwischen Tieren und Technik und können im Zoo gerade Jugendliche und Technikinteressierte für Tier- und Artenschutzthemen begeistern“, ist er überzeugt.

Bei der offiziellen Vorstellung des neuen Angebotes betonte Andree Josef, Geschäftsführer von der Agentur Die Etagen: „Die umfangreiche Nutzung von QR-Codes im Zoo Osnabrück ist bisher einmalig in Deutschland. Unseren Recherchen zufolge wahrscheinlich sogar das erste Angebot dieser Art in Europa.“

Es funktioniere denkbar einfach: Mit dem Smartphone müsse lediglich eine kostenlose Anwendung heruntergeladen werden, mit der die QR-Codes gelesen werden können. Dann einfach beliebige Codes mit dem Telefon scannen und Infos abrufen. „Hinter jedem QR-Code verbirgt sich ein individueller Link, der zu einem informativen Text führt“, sagt Josef. Die Texte stammen aus dem digitalen Zoobuch „Zoowiso“, das der Zoo Osnabrück gemeinsam mit dem Geoinformatik-Institut der Universität Osnabrück und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erstellt hatte. Josef hoffe, dass die Agenturidee bald auch bei anderen deutschen Zoos und Tierparks Schule macht, damit auch hier die Technik für die Welt der Tiere begeistert.


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