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„Female Smart House Professionals“

Dieser Eintrag stammt von Günther Ohland Am 13.2.2012 @ 11:38 In e-health, Politik, SmartHome | Keine Kommentare

[1] Logo_Female SmartHome ProfessionalsSmart House steht als innovative ITK Hightech-Branche inmitten einer enormen Entwicklung. Der bereits heute spürbare Fachkräftemangel wird als Hemmfaktor der Branche wahrgenommen. Genau hier setzt das neue Projekt „Female Smart House Professionals“ an. Ziel ist es, die Potentiale von gutausgebildeten weiblichen Fachkräften für das Smart House-Segment gezielt zu erschließen. Das Projekt wurde vom isw Institut gGmbH und der SmartHome Initiative Deutschland e.V. initiiert. BITKOM e.V. ist als ideeller Partner aktiv. Das Projekt hat im Juni dieses Jahres begonnen und  endet im Mai 2013. 

Ziel des Projektes „Female Smart House Professionals“ ist es, Mitarbeiterinnen von Firmen aus dem Bereich der intelligenten Gebäudesystemtechnik passgenau für Smart House-Aufgabenfelder zu qualifizieren und die Unternehmen selbst bei dem Auf- und Ausbau von gleichstellungsfördernden Betriebsstrukturen zu unterstützen. Die Teilnahme an dem Projekt ist gebührenfrei, da es aus öffentlichen Mitteln finanziert wird

Die 18 am Projekt teilnehmenden Klein- und Mittelständischen Unternehmen setzen ein Signal im Kampf gegen den Fachkräftemangel, indem sie das Thema „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ auf authentische Weise zu IHREM Thema machen. Hierdurch gewinnen sie an Attraktivität als Arbeitgeber für Frauen (und sicherlich auch für Männer).

Gleichzeitig erhalten die Firmen innovative Impulse durch ihre „Female Smart House Professionals“ bei Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von smarten Technologien. Hierdurch findet endlich auch die Perspektive der Endkundin Berücksichtigung, was zum handfesten Wettbewerbsvorteil bei der Markterschließung wird: Brancheninsider beobachten nämlich schon lange, dass der Mann sich rasch für die Möglichkeiten der Heimvernetzung begeistert, die Frau aber schließlich über den Kauf und damit den Einzug der neuen Technologie in die eigenen vier Wände entscheidet.

Die 36 zu qualifizierenden Mitarbeiterinnen erarbeiten sich im Rahmen des Projektes durch individualisierte Schulungen und Betreuung Fachwissen in einer spannenden und zukunftsweisenden Branche. Sie erwerben gefragte Kompetenzen, erschließen sich neue Aufgabenfelder und steigern so den Wert ihrer Arbeit.

Noch sind wenige Teilnahmeplätze frei.

Interessierte können Kontakt mit dem isw Institut in Berlin aufnehmen:

  • Sirkka Freigang, Freigang@isw-institut.de
  • Barbara Ruhmann, Ruhmann@isw-institut.de

isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbh, Petersburger Str. 94, 10247 Berlin, Tel.: 030/42 02 47 25

Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ (www.bundesinitiative-gleichstellen.de). Entwickelt wurde das Programm vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Das Programm wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Über isw Institut:

Das isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung ist eine gemeinnützige Gesellschaft mbH und hat seinen Hauptsitz in Halle (Saale). Darüber hinaus verfügt es über eine Niederlassung in Berlin und Magdeburg. 1991 wurde das isw Institut als unabhängiges und überparteiliches Forschungsinstituts gegründet. Das isw Institut ist der interdisziplinären anwendungsorientierten Bildungs-, Wirtschafts- und technologieorientierten Forschung verpflichtet. Eine zentrale Kernkompetenz liegt auf dem Gebiet der Personal- und Organisationsentwicklung, das seit Anfang der 90er Jahre Gegenstand verschiedener anwenderorientierter Forschungsvorhaben ist.

Wesentliche Themenfelder der Forschungsarbeit sind wirtschaftlicher Strukturwandel, Arbeitsmärkte und Beschäftigungsstrukturen, Personalmanagement, Innovationsforschung sowie die Gestaltung von Wissenstransferprozessen und Früherkennung innovativer Qualifikationsbedarfe. In diesem Zusammenhang hat das isw Institut im Auftrag des BMBF bspw. eine Studie zu Trendqualifikationen im Berufsumfeld von Smart House erstellt, die 2010 veröffentlicht wurde.


Über Smarthome Deutschland e.V.

SmartHome Initiative Deutschland ist eine Gewerke übergreifende, interdisziplinäre Kommunikationsplattform. Sie dient dem Erfahrungsaustausch zwischen den regionalen SmartHome Organisationen und Anbietern aus Forschung, Entwicklung, Industrie, Handel und Handwerk. Mitglieder der Initiative decken die ganze Bandbreite der Gebäudeautomation ab: Elektrik, Elektronik, IT, TK, CE, Medizintechnik, Industrie, Handel, Handwerk, Architektur, Forschung und Lehre. Die Mitglieder sind mit ihren Organisationen darauf ausgerichtet, dem Nutzer, Mieter und Eigentümer von Wohnungen und Eigenheimen neue Möglichkeiten zum effizienten Umgang mit Energie zu demonstrieren. Die jeweils vorgestellten Technologien stellen das aktuelle Leistungsangebot der Industrie dar. Regelmäßige Fachtagungen sorgen für die Aktualisierung des Wissens. Forschungsvorhaben werden durch die Einbringung von Praxis-Know-how unterstützt. Ebenso hilft SmartHome Deutschland bei der Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen. Auf Fach- und Publikumsmessen berät der Verein Handwerker, Architekten und Konsumenten unentgeltlich. Eine Datenbank mit zertifizierten Fachbetrieben für vernetzte Gebäudetechnik dient Bauwilligen bei der Auswahl von Realisierungspartnern mit nachgewiesener Kompetenz.

Kontakt:

Günther Ohland, go@smarthome-deutschland.de

Tel: 030/60 98 62 43


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