Archiv der Kategorie Meinung

München - eine Stadt hat sich verändert

Veränderungen nimmt man meistens an den Dingen wahr, die man nicht immer sieht. Wie die Großeltern die sich über das Längenwachstum der Enkel seit dem letzten Besuch nur wundern können.

Mir ging es jetzt so mit München.  Früher war ich öfter mal für einen Tag in der Bayerischen Landeshauptstadt. Trotz aller großstädtischen Hektik war immer die typische bayerische Lebensart und Gemütlichkeit zu spüren. In den vielen Straßencafes konnten herrliche Charakterstudien getrieben werden. Der Viktualienmarkt wurde bestaunt und überhaupt war alles eine wunderbare Mischung aus Tradition, Luxus und Moderne.

Nach einigen Jahren zog es mich nun erneut nach München, aber ich glaube da muss ich so schnell wirklich nicht mehr hin.

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Verbot von Benzinrasenmähern

Die Nachbarn werden begeistert sein -  laute und stinkende Benzinrasenmäher sollten verboten werden. Benzinmäher, ob Zwei- oder Viertakt sind taktlos gegenüber den Nachbarn, dem Umweltempfinden und technisch total überholt. Es gibt keinen Grund, dass Privatleute Benzinrasenmäher über ihre 60 Quadratmeter Grasfläche schieben, Benzin und Öl verkleckern und mit Lärm und Gestank (ohne Katalysator) die Umwelt belasten. Elektromäher sind leiser, stinken nicht und sind in der Regel auch noch preiswerter. Benzinmäher brauchen nur die Chaoten, die auf das Kabel nicht aufpassen können. Wer so planlos durch den Garten mäht, dass er Gefahr läuft, über das eigene Kabel zu mähen, sollte sowieso auf die Couch.

Selbst das in der Politik so beliebte Arbeitsplatzargument zieht nicht. Wer Benzinmäher assembliert, kann auch Elektromäher zusammenbauen. Aber - um gerecht zu bleiben - wer mehr als 1000 Quadratmeter zu mähen hat, sollte einen Benzinaufsitzrasenmäher benutzen dürfen. Aber nur mit speziellen Sachkundenachweis und entsprechender Lizenz. Und die Aufsitzrasenmäher brauchen eine Umweltplakette, wie jedes andere Fahrzeug auch. Mit “Rot” wird in der Stadt nicht gemäht!

Also - schreiben Sie an Ihre Angeordnete in Bund, Land und Europa und fordern Sie das Ende der Benzinrasenmäher - jetzt! Machen Sie sich um die Umwelt verdient, helfen Sie Lärm zu vermeiden. Verschrotten Sie Ihren Benzinmäher, vielleicht mit einer Benzinmäherabschaltparty.

W3C-Kritik: Apple verstößt gegen Open Source

Das World Wide Web Konsortium (W3C) wehrt sich gegen eines seiner mächtigsten Mitglieder: gegen Apple. Der Konzern soll sich Techniken, die das W3C offen zur Verfügung stellt, angeeignet haben - das heißt, der Konzern gibt sie angeblich nicht mehr frei und hat demnach sogar eigene Patentanträge dazu gestellt. Dabei müssen diese offenen Patente aber laut dem W3C wenn sie verändert wurden, wieder veröffentlicht werden. Und zwar nicht nur unter den W3C-Mitgliedern, sondern allgemein (wie bei einer Open Source Lizenz üblich). Jetzt fordert die Organisation wohl eine Offenlegung (Public Call for Prior Art).

Wie der Patentrechts-Experte und -Aktivist Florian Müller in seinem Blog berichtete, geht es um zwei Patente, wovon mindestens eines von Apple für den Bau eines Widgets verändert worden sein soll. Apple soll den Zugang sowie die Methode der Content-Verteilung angefasst haben, um eigene Patente auf der Basis zu erhalten. Um dies zu prüfen, sollen jetzt Gespräche stattfinden.

Apple, vergraul dir mit solchen Aktionen nicht Deine Jünger. Kunden die sich abwenden, weil sie der Hersteller durch Unmoral enttäuscht hat, kommen nicht wieder.

Kuhhandel in Berlin - Steuersenkung gegen Vorratsdatenspeicherung

Es ist wieder einmal Fußballweltmeisterschaft in Deutschland und die Politik - besser gesagt einige Politiker - glaubt, keiner schaut richtig hin, was da passiert.

CDU/CSU und FDP hätten keine Mehrheit, wenn am Sonntag Wahl wäre. Ohne die FDP ist auch für Optimisten nicht absehbar, dass die C-Parteien es allein schaffen können. Die FDP muss also davor bewahrt werden, ganz in die Bedeutungslosigkeit zu versinken. Den Hauch einer Chance hätte man, wenn wenigstens die Wahlversprechen der Liberalen gehalten werden könnten, wenn auch wenigstens symbolisch. Eine Steuersenkung muss her.

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ConLife 2011 sieht steigende Bedeutung der Heimvernetzung

Laut Angabe des Veranstalters besuchten 480 Teilnehmer Fachkongress mit Ausstellung. Das sind 20% mehr als im Vorjahr.

Der Markt für Heimvernetzung und vernetztes Leben gewinnt weiter an Bedeutung. Dies ist das Resultat der zweiten Auflage der ConLife - Fachkongress mit begleitender Ausstellung zum Thema Heimvernetzung - die am 29. und 30. Juni 2011 im Congress Zentrum Nord der Koelnmesse stattfand. Unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) versammelten die Organisatoren BITKOM und Koelnmesse erneut Entscheider und Experten des dynamischen Zukunftsmarktes in Köln, um über die unterschiedlichen Standards, Anwendungsfelder und Nutzungsaspekte zu diskutieren und sich über neue Produkte und Geschäftsmodelle auszutauschen.

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Was wird aus Helgoland?


Helgoland aus der Luft gesehenWer vor 15 bis 20 Jahren auf Deutschlands einziger Hochseeinsel war und vor drei Jahren bis heute dann wieder, wird entsetzt sein. Was ist aus Helgoland geworden. Nur noch wenige Schiffe fahren den roten Felsen an. Geschäfte stehen leer, man sieht förmlich die Büsche durch die Straßen rollen. Und nun haben die Insulaner sich gegen einen Plan entschieden, die Insel mit einem 200 Mio. Euro-Projekt wieder auf die Beine zu bringen.  Auf das niemand die Friedhofsruhe stören möge. Was soll aus der Insel werden? Hier einige Vorschläge:

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Vom Sinn und Unsinn der smarten Meter


Bundesrecht schreibt vor, dass bei allen Neubauten und Grundsanierungen der Stromlieferant “elektronische Verbrauchszähler” installieren muss. Vom SmartMeter ist dabei nicht die Rede. Vielleicht kennt der Gesetzgeber auch gar nicht den Unterschied zwischen elektronisch und smart. Alle, wirklich alle Pilotprojekte von SmartMetern bei Konsumenten haben sich dadurch ausgezeichnet, dass die ganz große Mehrheit der Tester die Dinger nicht haben wollte. Warum? Weil es keinen erkennbaren Grund für elektronische Stromzähler gibt, von sinnvollen Geschäftsmodellen bei den Stadtwerken ganz zu schweigen. Ein elektronischer Verbrauchszähler zählt und zeigt an, und zwar die Kilowattstunden des durch den Zähler gelaufenen Stroms. Mehr nicht. Statt mechanischem Zählwerk wie bei den bekannten schwarzen oder weißen so genannten Ferraris-Zählern haben elektronische Zähler ein kleines Display. Smart sind sie deshalb noch lange nicht. Den Rest des Eintrags lesen »

Stuttgart 21 - wo bleibt der gesunde Menschenverstand

Beim Gezanke um einen leistungsfähigeren Bahnhof in Stuttgartnscheint schon seit langem der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen zu sein. Mir scheint, als ginge es den Befürwortern gar nicht um eine zukunftsfähige Verkehrsanbindung, sondern vorrangig um die freiwerdenden Innenstadtgrundstücke. Den Gegnern geht es darum, zu zeigen, dass die Macht doch vom Volke ausgeht. Dabei gäbe es eine Lösung, die billiger und besser wäre und zudem noch einen großen Teil der oberirdischen Fläche freimacht - und bei der keine der beiden Lager das Gesicht verlieren würde.

Direkt außerhalb vor den Toren der Schwabenmetropole treffen sich zwei Verkehrsadern: Die Autobahn und der internationale Flughafen Stuttgart. Beide liegen in Steinwurfweite vom neuen Messegelände entfernt. Und genau hier gehört der neue ICE-Bahnhof hin, auch wenn der Grund nicht zu Stuttgart sondern Leinfelden-Echterdingen gehören sollte. Von diesem Verbindungsknoten aus benötigt die Innenstadt nur noch eine schnelle Zubringertrasse, überirdisch, vielleicht Monorail?

Alle müssten glücklich sein:

  • Es würden die meisten der heute vom Bahnbetrieb belegten Flächen frei
  • Das alte ehrwürdige Bahnhofsgebäude bliebe erhalten und könnte Zentrum der neuen Innenstadt sein
  • Die Stadt würde nicht unterminiert mit all den ungeklärten technischen Problemen
  • Passagiere können auf kurzen Wegen zwischen Bahn, Bus, Auto und Flugzeug wechseln
  • Die Kosten auch für die Streckenführung wären erheblich günstiger.

Wo ist das Problem? Schaut euch Kassel Wilhelmshöhe an. Im Detail nicht besonders gut gelungen, aber der Beweis, dass man einen Bahnhof auch an die Strecke legen kann und nicht unbedingt die Strecke zum Bahnhof bringen muss, koste es was es wolle.

Open Your Mind. Bitte mehr Pragmatismus und einfach gesunden Menschenverstand nutzen.